Abteilungs Rundgang

[dropcap size=dropcap]I[/dropcap]m Herzen Berlins und im Norden des alten Kreuzberg gelegen, stößt das Gebiet der 1. Abteilung der SPD-Friedrichshain-Kreuzberg direkt an die Bezirke Schöneberg, Tiergarten und Mitte an. Die nördliche Grenze sind Köthener Straße und Niederkirchnerstraße sowieZimmerstraße und Oranienstraße. Im Osten schließt dasAbteilungsgebiet mit derAltenJakobstraße ab. Im Süden und Westen wird es vom Landwehrkanal begrenzt.


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Geschichtlich und kulturell Markantes

Was sich nach Straßen- und Ortsnamen vielleicht etwas trocken anhört, bietet eine selbst
für Berlin unglaubliche Fülle anmarkanten Gebäuden und Einrichtungen. Denn wir leben geschichtlichund kulturell in einem hochinteressanten Gebiet. Das Jüdische Museum Berlin macht die deutsch-jüdische Geschichte anschaulich. Es wird jedes Jahr von mehreren Hunderttausend Menschen besucht. Auch der Nationalsozialismus hat seine schauerlichen Spuren im Abteilungsgebiet hinterlassen. Davon zeugt besonders die Topographie des Terrors, auf deren Gelände unter anderem das Hauptquartier der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) mit seinen zahlreichen Folterkellern stand.

Der Martin-Gropius-Bau bietet ganzjährig hochkarätige Kulturausstellungen. Ein Besuchermagnet ist auch der bekannte Checkpoint Charlie mit dem zugehörigen Mauermuseum, der vielleicht bekannteste ehemalige Grenzübergang zwischen West- und Ost-Berlin. Vom einstigen Berliner Zentralbahnhof, dem Anhalter Bahnhof, der im Zweiten Weltkrieg zerstört und in den Fünfziger Jahren aufgegeben wurde, steht heute zur Erinnerung nur noch eine bruchstückhafte Mauerfront.

Entertainment und Entspannung

Direkt gegenüber steht das baulich markante Tempodrom. Aktuelle musikalische und darstellerische Kulturevents bis hin zur Zirkusvorstellung können dort besucht werden. Moderne Theater- und Tanzvorstellungen zeigt das Theater „Hebbel am Ufer“.

Gleich mehrere Parks in der Südlichen Friedrichstadt laden zum Verweilen und Entspannen ein, im Westen der Mendelsson-Bartholdy-Park, zentral gelegen der Theodor-Wolff-Park, nur unweit davon der Besselpark. Gar nicht ruhig geht es dagegen beim Europa-Fest zu, das jedes Jahr im Mai gefeiert wird und an dem sich die 1. Abteilung der SPD Friedrichshain-Kreuzberg regelmäßig beteiligt.

Gegenwärtiges

In der Südlichen Friedrichstadt läßt es sich auch sehr gut leben und arbeiten. Obwohl zentral gelegen, sind die Mieten für Berliner Verhältnisse moderat. Architektonisch aufgepäppt wurde das Gebiet durch die zahlreichen Wohnhäuser der Internationalen Bauausstellung 1985, die das Gebiet um 2.200 Wohnungen erweiterte. Hinzu kommt das sehr angenehme Wohnumfeld sowie die hervorragende Infrastruktur. Wegen der zentralen Lage residieren viele Hotels im Abteilungsgebiet.

Zentral und gut erreichbar

Da ist zuerst einmal der Mehringplatz mit dem Pfad der Visionäre, mit dem
europäische Persönlichkeiten geehrt werden.
Hier kann man gut Einkaufen und Essen und findet man quasi jede Dienstleistung, die man sich nur vorstellen kann. Am Mehringplatz liegt auch die
AOK-Landeszentrale Berlin. Der Verein Kunstwelt e.V. betreibt das Quartiersmanagement am Mehringplatz und setzt sich konsequent dafür ein, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in diesem Gebiet zu verbessern.

Auch einige Großunternehmen haben in der Südlichen Friedrichstadt ihren Sitz. Direkt am Landwehrkanal springt sofort ein imposantes Hochhaus ins Auge: die Berlin-Niederlassung der Post. In unmittelbarer Nähe steht das Gebäude der Deutschen Rentenversicherungsanstalt Bund, zuständig für 57 Millionen Bundesbürgerinnen und Bundesbürger. Mit der Bundesdruckerei findet sich auf der entgegengesetzten Seite des Abteilungsgebiets in der Oranienstraße ein weiteres ehemaliges Unternehmen der Bundesrepublik Deutschland bei uns. Als weiteres ehemals staatliches und heute privates Unternehmen hat die GSW ihren Sitz in der Südlichen Friedrichstadt. Sie betreut und besitzt rund 70.000 Wohnungen in Berlin.

Presse und Politik auf engstem Raum beisammen

Doch auch die deutsche Presse ist stark im Abteilungsgebiet vertreten. Im Haus der Presse sitzen zahlreiche namhafte deutsche Presseverbände, darunter der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) oder der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ). Zudem sitzen die Berlin-Filiale des Axel Springer Verlag wie auch die Tageszeitung (taz) in der zukünftigen Rudi-Dutschke-Straße.

Für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ist natürlich besonders schön, daß die Parteizentrale der Bundes-SPD in unserem Abteilungsbezirk liegt, das Willy-Brandt-Haus , das architektonisch dem IG-Metall-Gebäude auf der gegenüberliegenden Seite des Mehringplatzes angepaßt wurde. Ebenso beeindruckend ist der zweite Dienstsitz des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
in der Stresemannstraße. Häufig besuchen ausländische Staatsgäste das BMZ, die dadurch auch unsere schöne Südliche Friedrichstadt kennen lernen. Das Amts- und Familiengericht Tempelhof-Kreuzberg residiert am Halleschen Ufer. Es ist das größte deutsche Familiengericht und beschäftigt über 400 Dienstkräfte.

Öffentliche Einrichtungen

Keine Behörde, aber ebenfalls sehr wichtig ist die Dachorganisation von vierzig Verbraucherverbänden, die Verbraucherzentrale Bundesverband. Sie bündelt und koordiniert die verbraucherpolitische Arbeit ihrer Mitgliedsverbände und setzt sich damit für die Verbraucherinnen und Verbraucher ein. Natürlich haben wir auch viele Kindergärten und Schulen in der Südlichen

Friedrichstadt. Von der Grundschule bis zum Oberstufenzentrum (OSZ) Bekleidung und Mode gibt es hier alles.

Sie sehen: Die Südliche Friedrichstadt bietet eine schier unglaubliche Fülle an Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten. Ein Besuch lohnt sich immer! Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten leben gerne in diesem interessanten Kiez. Wir freuen uns, die Anliegen seiner Bewohnerinnen und Bewohner politisch vertreten zu dürfen.

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